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Kunsttherapeutische Methoden in der Traumatherapie - Praxisseminar für Ergotherapeuten


Ziele und Inhalte der Veranstaltung:

Es gibt viele Gelegenheiten im Laufe des Lebens, mit traumatisierenden Ereignissen konfrontiert zu werden. Ob diese traumatisierenden Erfahrungen zu nachhaltigen seelischen Verletzungen und zu anhaltenden Störungen führen, ist dabei von vielen Faktoren abhängig.
Im therapeutischen Kontext sind traumaspezifische Kenntnisse, unter Berücksichtigung des Prinzips der „Sicherheit“, hilfreich und förderlich für den Stabilisierungs- und Genesungsprozess von traumatisierten Menschen.
Gerade Ergotherapeuten kommen im Rahmen ihrer Tätigkeit regelmäßig mit traumatisierten Menschen in Kontakt. Sei es, dass traumabedingte Störungen bereits diagnostiziert sind und begleitende Maßnahmen zur Stabilisierung verordnet wurden, oder dass andere Erkrankungen/Beeinträchtigungen sich durch die begleitende Hilflosigkeitserfahrung früher erlebte Traumatisierungen aktualisieren könnten oder sich bereits aktualisiert haben.
Kunsttherapeutische, traumaadaptierte Interventionen stellen einen wirkungsvollen Beitrag zur Stabilisierung dar. Das viertägige Seminar zielt darauf ab, im Rahmen der Ergotherapie eine traumakompetente, ressourcenorientierte und stressregulierende Begleitung von Menschen mit Traumaerfahrungen unter Einsatz kreativer Mittel zu ermöglichen.

Inhalte des ersten Abschnitts der Veranstaltung sind insbesondere die Chancen nonverbaler gestalterischer Methoden im Kontext von Traumatisierungen:
- Was ist ein Trauma? (Definitionen, Formen, Leitsymptome, Anzeichen im Kontakt)
- Kunsttherapeutische Interventionen in der Behandlung traumatisierter Menschen (Stabilisieren als Königsweg, Einstimmung auf das Prinzip „Sicherheit“, Ressourcen mobilisieren und sichtbar machen)
- Imaginative Übungen als Grundlage der Gestaltung im traumatherapeutischen Kontext und deren Prinzipien und Wirkungen

Im zweiten Teil der Veranstaltung geht es um die Möglichkeiten, kunsttherapeutische Methoden im Rahmen von Traumatherapie hilfreich zu nutzen:
- Einbezug des Körpers als Ressource (wahrnehmen, symbolisieren, verstehen)
- Entlasten durch Externalisieren und Distanzieren
- Der beidäugige Blick als Realitätsprinzip
- Fallstricke und Grenzen erkennen (Überflutungen und Retraumatisierungen vorbeugen)

Insbesondere im zweiten Teil der Veranstaltung prägen die Teilnehmenden die Lerninhalte über entstandene Fragen und den Erfahrungsaustausch entsprechend mit.

Veranstaltung Nr.: 18FL0260

Zielgruppe:
Ergotherapeuten

Termine:
Donnerstag, 22.03.2018 von 09:00 - 17:00 Uhr
Freitag, 23.03.2018 von 09:00 - 17:00 Uhr
Dienstag, 17.04.2018 von 09:00 - 17:00 Uhr  ( Zusätzlicher Kurstag )
Mittwoch, 18.04.2018 von 09:00 - 17:00 Uhr  ( Zusätzlicher Kurstag )

Ort:
Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach, Konferenzzentrum, Raum 1 und 4
Vulkanstraße 58, 56626 Andernach

Teilnehmerzahl:
max. 14

Dozenten:
Brigitte Wüscher

Gebühr:
530,00 €




Datum
Donnerstag, 22.03.2018
Uhrzeit
09:00 - 17:00 Uhr
Ort
Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach, Konferenzzentrum, Raum 1 und 4
Datum
Freitag, 23.03.2018
Uhrzeit
09:00 - 17:00 Uhr
Ort
Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach, Konferenzzentrum, Raum 1 und 4
Datum
Dienstag, 17.04.2018
Uhrzeit
09:00 - 17:00 Uhr
Ort
Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach, Konferenzzentrum, Raum 1 und 4
Datum
Mittwoch, 18.04.2018
Uhrzeit
09:00 - 17:00 Uhr
Ort
Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach, Konferenzzentrum, Raum 1 und 4



Rhein-Mosel-Akademie

Vulkanstraße 58 | 56626 Andernach
(02632) 407- 5614
(02632) 407- 5805
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Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag von 8.00-16.00 Uhr
Freitag von 8.00-14.00 Uhr