Programm

Psychodrama in der pädagogischen Arbeit


Ziele und Inhalte der Veranstaltung:

Psychodrama als Methode etabliert sich immer mehr im Bereich der Pädagogik. Dabei hat sich das Primat des Handelns und der Aktivierung von Gruppen im Unterricht mithilfe des Psychodramas durch diverse Studien und Metastudien zur Unterrichtsforschung bestätigt.

Ebenso hat sich das Primat der Verbildlichung und Präsentation von Arbeitsthemen und Arbeitsergebnissen im Psychodrama (Skulpturen, Vignetten etc.) als besonders wirksam und nachhaltig für alle Lernprozesse erwiesen. Die gesamte Forschung zur Unterrichtsentwicklung hat mittlerweile zentrale Prinzipien des Psychodramas wie Handlungsorientierung, Produktorientierung, Aktivierung von Gruppen, Teilnehmerorientierung und aktive Selbststeuerung beim Lernen als besonders wirksam aufgenommen.

Die themengebundene psychodramatische Didaktisierung von Unterricht und die daran angepasste psychodramatische Methodenwahl bietet weiterhin noch eine große Entwicklungschance, da der themengebundene spielerische Aspekt im Unterricht im Allgemeinen zu kurz kommt.

Auch der Neurologe Prof. Gerald Hüther hat in letzter Zeit immer wieder betont, wie sehr das Spielen die Entwicklung fördert und wie sehr dadurch andere Areale im Gehirn angesprochen werden und zu nachhaltigem
Lernen führen. Gegenwärtig scheint die Neurobiologie zu bestätigen, was lange bekannt war: Die erlebnisaktivierenden Methoden des Psychodramas öffnen andere Sinneskanäle zum Gehirn und verankern Wissen.

Konkrete Anwendungsmöglichkeiten von psychodramatischen Methoden im pädagogischen Bereich, wie z. B. in der Pflegeschule, können sein:
- Spielerisches (Ein-)Üben von Alltagssituationen in der Pflege
- Hineinwachsen in die professionelle Rolle und in die Aufgaben der Pflegenden
- Rollenwechsel mit den zu pflegenden Menschen sensibilisiert für deren Bedürfnisse und deren Situation
- spielerische Beschäftigung mit der psycho-sozialen Belastung im Berufsalltag schafft Sicherheit, Entlastung und Haushalten mit den eigenen Kräften.

Anhand von konkreten Unterrichtsbeispielen werden handlungsorientiert psychodramatische Methoden wie z. B.
- Aktionssoziometrie, Aufstellungen und Skulpturen,
- Rollentraining, kleine szenische Inszenierungen und Vignetten,
- Rollenwechsel, Rollentausch und die Technik des Spiegelns,
- das themenbezogene Soziodrama erprobt und auf die Nutzbarkeit für das Format der Lehre überprüft.

Veranstaltung Nr.: 18FL0109

Zielgruppe:
Sozialarbeiter & Pädagogen, alle Interessierten

Termine:
Dienstag, 24.04.2018 von 09:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch, 25.04.2018 von 09:00 - 18:00 Uhr  ( Zusätzlicher Kurstag )

Ort:
Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach, Konferenzzentrum, Raum 1 und 4
Vulkanstraße 58, 56626 Andernach

Teilnehmerzahl:
max. 14

Dozenten:
Dipl.-Soz.-Päd. Andrea Winkler
Dr. Frank Sielecki

Gebühr:
505,00 €




Datum
Dienstag, 24.04.2018
Uhrzeit
09:00 - 18:00 Uhr
Ort
Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach, Konferenzzentrum, Raum 3 und 5
Datum
Mittwoch, 25.04.2018
Uhrzeit
09:00 - 18:00 Uhr
Ort
Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach, Konferenzzentrum, Raum 2 und 5



Rhein-Mosel-Akademie

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(02632) 407- 5614
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Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag von 8.00-16.00 Uhr
Freitag von 8.00-14.00 Uhr